Depressionen in den Wechseljahren
Posted by admin on 28. April 2010
Depressionen bei Frauen in den Wechseljahren sind keine Seltenheit. Ausgelöst werden diese durch hormonelle Veränderungen. Diese beeinträchtigen dann sehr stark den Gemütszustand. Traurigkeit, Unruhe, Nervosität und Reizbarkeit sind somit die Folge. Auch können nicht selten diese Hormonstörungen in Aggressivität umschlagen.
Innerhalb der Wechseljahre (auch Klimakterium genannt) produzieren die Eierstöcke keine Hormone mehr. Somit wird auch kein Östrogen mehr gebildet. Dieser Östrogenmangel führt zu Stimmungsschwankungen bei einer Frau.
Eine weitere Folge der Depressionen liegt im familiären Umfeld. Befindet sich eine Frau in den Wechseljahren, fühlt sie sich sehr häufig nicht mehr als Frau. Die Kinder gehen aus dem Haus, die Rente vor Augen, das sorgt dafür das die Frau sich überflüssig fühlt. Dieses Gefühl beeinträchtigt noch zusätzlich den Hormonspiegel und somit gerät eine Frau schnell in Depressionen.
Bei starken Depressionen in den Wechseljahren ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen oder sich einer Hormon-Therapie zu unterziehen. Diese Therapien, die mit Psychopharmaka und Hormonen durchgeführt werden, sind zumeist wirkungsvoll. Nach Einnahme von Östrogenen oder auch pflanzlichen Medikamenten sollten sich die Depressionen in den Wechseljahren schnell beheben lassen. Wenn sich die Frau dann wieder als Frau fühlt und der Hormonhaushalt neu eingestellt ist fassen die meisten Frauen die vorher an Depressionen in den Wechseljahren gelitten haben neue Energie und neuen Lebensmut.



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